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Posts Tagged ‘Herbstessen’

Mit dem Quittengelee, hergestellt aus frischem oberköstlichen Odenwälder Saft im kleinen Kanister, den ich auf unserem schönen Wochenmarkt erstanden habe, wird die diesjährige Konfitüre- und Geleeproduktion im wesentlichen beschlossen. Ich weiß gar nicht, wann ich zum letzten Mal so etwas im Laden gekauft habe, mal abgesehen von den 2 Gläsern des leckeren wie hausgemacht schmeckenden Thüringer Pflaumenmuses. Fur uns mach ich den gesamten Jahresbedarf, inkl. für Kuchen und andere Süßspeisen, selbst. Ganz selten geliert’s nicht genügend, das war dieses Mal der Fall.  So hab ich’s heute noch mal mit Konfigel frisch aufgekocht, und nun ist es auch gelungen. 9 große Gläser sind es geworden. Und ganz himmlisch mit viel Vanille! Selbst gemachte Gelees und Konfitüren schmecken unvergleichlich, zumal man mit den eigenen Würzvorstellungen auch den Geschmack genau so steuern kann, wie man möchte und zudem auch noch weiß, was drin ist.

Und um nicht nur Sonnenschein, kleine Radtouren und sonntägliche Straßenfeste zu erwähnen, gab es ein richtiges Sonntagsessen – Involtini Speciale mit vielen Kräutern aus dem Garten, dünne Kalbsfleischrouladen gefüllt  mit dünnen Zucchinischeiben (kurz 1 Minute höchstens auf einer Suppe weich gemacht) , Schinken und Salbei, wenig Tomatenmark und ein paar Salbeiblättern, mit den letzten Tomaten vom Hochbeet in der Soße, die zuletzt noch mit Marsala verfeinert wurde. Am Samstag vorgegart und am Sonntag mit Zucchiniwürfeln in der Soße und zu Nudeln eben schnell fertig gekocht.

Ist nicht nur eine Wiederholung wert und eine wahre Sonntags- und Herbstfreude!

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Das haben wir uns heute gegönnt zum Herbstanfang – eine köstliche Kürbis-Möhren-Apfelsuppe mit asiatisch-indischem Einschlag  – meine Lieblings-Kürbissuppe:

Ich verrat Euch das Rezept:

In einer Pfanne 2 EL Kürbiskerne ein paar Minuten trocken anrösten und in einem Schälchen abkühlen lassen; in der gleichen Pfanne für jeden eine Scheibe Brot hell anrösten, ebenfalls ohne Fett, und rausnehmen. 1 sehr kleinen oder 1 halben mittleren Hokkaido, gewaschen, entkernt und in mundgerechte Stücke geteilt, 1 dicke oder 2 mittlere Möhren geschält und in 2-cm Stücke geschnitten und ein Apfel (Fallobst ist prima dafür) und eine mittelgroße Kartoffel ebenso, 1 walnussgroßes Stück Ingwer geschält und klein gehackt, in einem kleinen Schälchen abgedeckt bis zum Verbrauch hingestellt, genau wie ca. 100 gr Kokosmilch. Dann noch eine Zwiebel in mind. 8 Spalten teilen und hellbraun in einem mittelgroßen Suppentopf in 1 EL Rapsöl anrösten, dann 0,6 – 0,7 l Brühe dazugeben, alle obigen Gemüse-Obst-Kartoffel-Stücke, 2 EL Sojasoße, 2/3 vom Ingwer, 1/2 TL Salz sowie 2 TL Curry hinzufügen. Deckel drauf und zum Kochen bringen und 20 Minuten kochen lassen, Platte ausstellen. Alles mit 100 gr Kokosmilch und dem restlichen Ingwer sehr fein pürieren, sollte suppig aber auch cremig sein, ev. noch ein wenig Curry zufügen und mit Restbrühe verdünnen. Reicht für 4 – 6 als Vorsuppe oder für 2 – 3 mit Brot als ganze Mahlzeit.)  Die goldgelbe Pracht dann in Teller schöpfen, mit wenig dunklem Aceto Balsamico beträufeln und die Kürbiskerne darauf verteilen und bei Bedarf noch etwas Petersilie drüberstreuen. Lecker, was?!

Zum Nachtisch gab’s auch ein wunderbar herbstliches Zwetschen-Apfelkompott. Das köstliche Rezept kann ich Euch auch verraten:

Zuerst wieder die Vorbereitungen, dazu ca. 500 gr Zwetschen waschen, entkernen und halbiert in eine Schüssel geben. 2 dicke oder 3 mittlere Äpfel (auch hier eignet sich auch Fallobst wieder bestens, erst recht wenn man die alte „Geheimrat Oldenbourg“ hat…) säubern, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden und dazu geben. Schale einer halben Zitrone dünn pellen, Saft ausdrücken. Einige Esslöffel Zucker in einen weiten Kochtopf geben und zu hellem Karamell kochen, dabei stehen bleiben, beobachten und keinesfalls rühren! Dann sofort das Obst hinzufügen und etwa 50 – 100 ml Rotwein oder Wasser, dann zum ersten Mal umrühren. 2 Nelken, 1 Messerspitze Vanillepulver (oder 1/2 Schote und das Ausgekratzte daraus) , 1/2 TL Zimt oder eine Zimtstange (Ceylon), die Zitronenschale sowie unbedingt eine Sternanis-Rosette (der absolute Geschmacksknüller zu Zwetschen!) hinzufügen und ev. noch Zucker nach Geschmack. Deckel drauf und einmal kräftig aufkochen, Platte ausstellen und das Kompott darauf eine viertel Stunde weiterziehen lassen. Am Anfang köchelt es noch, dann dürfen die Gewürze noch schön durchziehen, und es bleiben auch Stücke übrig.  Nach der viertel Stunde den Zitronensaft hinzu geben und die Gewürze und Zitruspelle soweit als möglich entfernen. Alles umrühren und ggf. nach Bedarf noch mal mit Zucker abschmecken. Sternanis gibt Zwetschen den ultimativen Kick!  Das feine Kompott schmeckt noch warm zum Beispiel himmlisch zu Kaiserschmarren (das hatten wir gestern) und heute sehr fein als Dessert nach der Suppe. Kann ich mir aber auch gut mit Vanilleeis als Dessert eines Herbstmenüs mit Freunden vorstellen… Könnt mich drin wälzen! So sieht’s aus:

Allen meinen Leserinnen und Lesern noch einen sonnigen Herbsttag – was ist die zweite Septemberhälfte  mit diesem Altweibersommer doch noch so schön!

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