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Posts Tagged ‘Kräuter’

An ein paar Impressionen vom aktuellen Hausgärtchen interessiert?

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Der Weg von der Haustür zum Garten mit Blick aufs Hochbeet. Das schauen wir uns gleich mal genauer an. Inklusive neuen Johannisbeerstrauch links und blühenden Apfelbaum dahinter.

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Fast alle Pflanzen sind schon drauf, und die Erdbeeren von letztem Jahr gedeihen prachtvoll und haben erste Blüten. Tomatenstöcke kommen noch einige in die Mitte. Und zum Abschluss gibt es noch einen Ausschnitt vom Kräuterbeet. Auf diesem Bild bin ich auch zu sehen. 🙂 Schönen Sonntag!

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Vor einigen Jahren habe ich bereits in einem Forum diese Bowle veröffentlicht, die absolut köstlich und erfrischend schmeckt, wenn alle flüssigen Bestandteile vorher gut gekühlt wurden. An einem lauen Abend oder Nachmittag lassen sich damit die Sommerträume gut versüßen. Genau das Richtige, um sie mit Freunden zu genießen. Ist schnell gemacht und raffiniert. Man braucht dazu:

1 gut ausgereifte Honigmelone

ein wenig frischen Ingwer (halbe Walnussgröße etwa)

3 großzügige EL (Akazien-) Honig

Saft von 3 Zitronen und Schale von einer

1 Flasche Mineralwasser mit Kohlensäure oder etwas Mineralwasser m.K. und 1 gute Flasche trockener Sekt

1/2 bis 1 Flasche klarer Apfelsaft

einige Pfefferminz- oder Zitronenmelisseblättchen, kleingezupft,  und bei Bedarf Eiswürfel

Zubereitung:

Melone halbieren oder evtl. vierteln und mit Kugelausstecher oder notfalls Teelöffel schöne Stücke ausstechen. Kügelchen gefallen mir am besten, denn das sieht optisch besonders gut aus!  Ingwer klitzeklein schneiden und mit Honig und der abgeschälten Zitronenschale zugeben. Einen Schuss Mineralwasser angießen, gut verrühren und einige Stunden kühl stellen.  Ein großes Glas-Bowle-Gefäß bringt das am besten zur Geltung für die Genießer, ein anderes großes Tongefäß tut’s natürlich auch.
Kurz vor dem Servieren die Schale evt. entfernen und Zitronen- und Apfelsaft sowie die restliche Flasche Mineralwasser oder – statt letzterem – den gut gekühlten trockenen Sekt zugeben. Wenn’s draußen noch sehr sommerlich warm ist und die Bowle eine Weile frisch bleiben soll, sind ein paar Eiswürfel zum Kühlen sinnvoll, sonst geht’s auch ohne. Nicht nur den optischen I-Punkt darauf bringen die Kräuterblättchen. Sie schwimmen auf der Oberfläche und geben noch ein wenig Aroma ab. In jedes Trinkglas zur Flüssigkeit einige Melonenkugeln und ein, zwei Kräuterblättchen geben.

Viel Vergnügen und bon appetit  mit welcher Variation auch immer!

Damit verabschiede ich mich in die Sommerpause und wünsche allen meinen Leserinnen und Lesern eine glückliche Zeit und besonders meinen aktuellen Kommentator/inn/en auch noch einen kreativen und schönen  Sommer! Ich hoffe, es finden sich  noch mehr hier ein und freue mich schon drauf.

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… kann frau heutzutage auch gut selbst herstellen. Ich möchte Euch nur kurz meinen fertigen Kräuterlikör, eigentlich einen Digestiv, namens „Erbivoro della strega“ vorstellen, denn Anna und ich zusammengehext und soeben verkostet haben. Wir sind zufrieden, denn er ist nicht zu süß und nicht zu stark alkoholisch, einfach lecker und harmonisch. Nun darf er in einer schönen Karaffe auf seine Vollendung hoffen.

Dahinter steht ein kleiner alkoholischer Ansatz für Limoncello, der nach dem Mazerieren auch noch entsprechend verdünnt wird, das reicht dann auch für eine Flasche. Bin mal gespannt, ob’s was wird!

Am tollsten wäre es, wenn ich bald mal den ultimativen Rosenlikör herstellen könnte. Das würde mir dann schon auch genügen, denn ansonsten bleibe ich doch lieber bei einem gelegentlichen ordentlichen roten vino!

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Der längste Tag des Jahres liegt schon hinter uns, die kürzeste Nacht war wohl schon in der  Nacht zuvor, oder? – Hier gibt es übrigens eine schöne Seite rund um die vielen Mittsommer-Bräuche von Rabenfrau. Wobei ich dazu erwähnen möchte, dass Holunderblüten wohl nur noch in gebirgigen und/oder kälteren Gegenden zu finden sein dürften, ansonsten aber längst verblüht sind. Es wird wohl eher Zeit für die Johannis- kraut-Ernte. Wenn nur endlich mal die Sonne wieder durchgängiger ein,  zwei Tage dafür scheinen würde, seufz. Damit der wirkliche Gehalt dieser Pflanze und damit die Ausbeute auch größer wäre in einem Ölauszug. Außerdem möchte frau kein wässriges Mazerat, in dem das Johanniskraut eher verdirbt als fröhlich sein so wunderhübsch  rotfärbendes Hypericin abzugeben. Nun scheint die Schafs- kälte mal endlich vorbei zu sein, mal abwarten, was die nächsten Tage noch an Wetterkapriolen bringen. Ich hoffe mal auf einigen Sonnenschein, denn das Johanniskrautöl muss auch dieses Jahr wieder was werden, bitte schön.  Hier noch ein Bild dazu zum Träumen aus den vergangenen Jahren, ganz und gar nicht zufällig auch ganz oben ausschnittweise zu sehen. Beim Klicken darauf wird’s größer. Damit frau/man schon was zum Freuen hat. Ach ja – und auch die Ringelblumen wieder! Und der Lavendel erst!! Was mir da für feine Sachen dazu einfallen. Es wird wirklich höchste  Zeit diese Schätze  zu ernten!!!

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Dieser Eintrag ist meiner italienischen Freundin Anna gewidmet, auf deren Rezept hin diese in die Tat umgesetzte Idee zurückgeht. Den Likör haben wir mithilfe der köstlichen mediterranen Kräuter aus meinem Garten prompt angesetzt:

Liebe Anna, leider konnte ich nicht die 14 Tage abwarten, bis die Kräuter alle ihre Geheimnisse an unser Gebräu mitgeteilt hatten. Ich musste mich unbedingt opfern und ihn probieren (ich gestehe: ein wönzöges Schlöckchen aus dem nur ein einziges Mal gefüllten Glas fiel dabei auch für meinen Mann ab – er war begeistert – das will was heißen!). Ich muss Dir sagen, es hat sich gelohnt, und „Erbivoro della strega“ (Betonung auf dem I, dann wird’s auch italienisch!) hat wirklich einen guten Weg eingeschlagen. Den werden wir nochmal machen müssen, schätze ich, es ist ja viel zu wenig. Bis zur gemeinsamen Verkostung werde ich mich jedenfalls ein ganz klein wenig zurückhalten müssen. Nur mit dem Trost für Dich und mich, dass er dann noch viel, viel besser schmeckt und ihm diese Reifung ganz gewiss nicht schadet! Er ist auch was für kältere Tage und ganz bestimmt förderlich für die Verdauung. Für die Stimmung sowieso, das geht gar nicht anders…

Und nun mache ich mich mal gleich an andere traumhafte Liquori nach Deinen Rezepten, denn ich habe heute auch viele Zitronen, weißen Kandis und 90°igen Alkohol gekauft. Vielleicht kann ich Dich dann beim nächsten kreativen Treffen mit anderen kleinen Kostproben trösten …

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